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Liste der Namensänderungen von 1813
Liste der Namensänderungen von 1813
Liste der Namensänderungen von 1813
im Kahalbuch der Jüdischen Gemeinde Hohenems 
 
202
Logica dell'interrogazione
Logica dell'interrogazione
Logica dell'interrogazione
Triest, 1960 
 
203
Lotte Errell: Kleine Reise zu schwarzen Menschen, Berlin 1931
Lotte Errell: Kleine Reise zu schwarzen Menschen, Berlin 1931
Lotte Errell: Kleine Reise zu schwarzen Menschen, Berlin 1931 
 
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Ludwig Kahn Passantrag 1897.
Ludwig Kahn Passantrag 1897.
 
 
205
Marcus Louis Bernell
Marcus Louis Bernell
Marcus Louis Bernell 
 
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Mathilde Freiin Schey von Koromla
Mathilde Freiin Schey von Koromla
Mathilde Freiin Schey von Koromla, Porträt 
 
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Meldung im Bregenzer Wochenblatt, 26.7.1844
Meldung im Bregenzer Wochenblatt, 26.7.1844
Meldung im Bregenzer Wochenblatt, 26.7.1844 
 
209
Meldung über Namensänderung in der London Gazette vom 21.4.1922
Meldung über Namensänderung in der London Gazette vom 21.4.1922
Meldung über Namensänderung in der London Gazette vom 21.4.1922 
 
210
Mendlbahn bei Meran
Mendlbahn bei Meran
Mendlbahn bei Meran,
Postkarte,um 1900 
 
211
Merkwürdigkeiten der Haupt- und Residenzstadt Wien und ihrer nächsten Umgebungen, Bd. 1, Wien 1823
Merkwürdigkeiten der Haupt- und Residenzstadt Wien und ihrer nächsten Umgebungen, Bd. 1, Wien 1823
Merkwürdigkeiten der Haupt- und Residenzstadt Wien und ihrer nächsten Umgebungen, Bd. 1, Wien 1823 
 
212
Mitgliedsausweis Max Perlhefter im Schweizer Alpen Club SAC
Mitgliedsausweis Max Perlhefter im Schweizer Alpen Club SAC
Mitgliedsausweis Max Perlhefter im Schweizer Alpen Club SAC, 1938 
 
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Mitgliedsausweis Max Perlhefter Österreichischer Alpenverein
Mitgliedsausweis Max Perlhefter Österreichischer Alpenverein
Mitgliedsausweis Max Perlhefter Österreichischer Alpenverein, 1948 
 
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Möbelfabrik von Michael Brüll
Möbelfabrik von Michael Brüll
Die Möbelfabrik von Michael Brüll,
Anichstraße 7, Innsbruck
Rechte: Ingeborg Brüll 
 
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Nachruf auf Carl Dannhauser
Nachruf auf Carl Dannhauser
Nachruf auf Carl Dannhauser
Gloversville NY Morning Herald, 18. Februar 1947 
 
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Nachruf auf Cornelius David
Nachruf auf Cornelius David
Nachruf auf Cornelius David 
 
219
Nachruf auf Isaac Fränkel
Nachruf auf Isaac Fränkel
Nachruf auf Isaac Fränkel
Der Israelit, 2. Januar 1878 
 
220
Nachruf auf Leopold Bermann
Nachruf auf Leopold Bermann
Nachruf auf Leopold Bermann
"Der Israelit", 2.2.1928 
 
221
Nachruf auf Moise Yacoub Cattaui
Nachruf auf Moise Yacoub Cattaui
Nachruf auf Moise Yacoub Cattaui,
Al-Ahram, 19.5.1924
"Come to pay their respects were a large number of dignitaries both foreign and Egyptian. Apart from the King's representative, present at the funeral were incumbent prime-minister Saad Zaghloul Pasha accompanied by two former head of governments: Adly Yegen Pasha and Tewfik Nessim Pasha.
Also present were the president of the Chamber Ahmed Mazloum Pasha and [future prime minister] Ahmed Ziwar Pasha. From the ruling house were Princes Mohammed-Ali Tewfik [brother of the former Khedive of Egypt] and Kamal al-Din Hussein [son of the late Sultan of Egypt].
Eulogies were read by publisher Leon Castro, Mr. Henri Naus Bey director of the Sugar Company, Mr. Adda chairman of the Ecoles Israelites, Osman Murtada Pasha former governor of Alexandria and Mr. Abramino Menasha head of a variety of Jewish charity organizations." 
 
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Nachruf auf Rudolf Trebitsch
Nachruf auf Rudolf Trebitsch
Nachruf auf Rudolf Trebitsch,
Neue Freie Presse, 13.10.1918
Professor Dr. M. Haberlandt schreibt uns: in der Blüte seiner Jahre ist med. et phil. Dr. Rudolf Trebitsch von der tückischen Grippenseuche plötzlich dahingerafft worden. In diesem jungen Gelehrten verliert die Wissenschaft der Völkerkunde und im besonderen die österreichische Volkskunde einen begeisterten Jünger und opferwilligen Freund. Durch ausgedehnte wissenschaftliche Reisen, die ihn schon vor längeren Jahren nach Grönland, wie im Auftrage der Wiener Akademie der Wissenschaften zu phonographischen Dialektaufnahmen in die keltischen Volksgebiete Großbritanniens wie Frankreichs führten, wie durch seine wissenschaftlichen Arbeiten, die zumeist in den Mitteilungen der Wiener Anthropologischen Gesellschaft, in den Akademieschriften, der "Zeitschrift für österreichischen Volkskunde" erschienen sind und vielseitig Beachtung fanden, hat sich Dr. Trebitsch einen geachteten Namen in Fachkreisen erworben. Ein warmer Freund des Kaiser Karl - Museums für österreichische Volkskunde, hat er diesem vaterländischen Institute stets tatkräftige und opferwillige Unterstützung geliehen. Dem Naturhistorischen Hofmuseum hat Dr. R. Trebitsch als Frucht seiner Grönlandreise, die er in seinem Buche: "Eine Reise nach Westgrönland" interessant beschrieben hat, eine sehr bedeutende ethnographische Sammlung und zoologische Kollektionen aus West- und Ostgrönland überwiesen, ebenso ist die größte volkskundliche Sammlung, die in Europa von dem Baskenvolk existiert, durch ihn zusammengebracht und dem Kaiser Karl - Museum in Wien überlassen worden. Im ganzen ein reiches und vielseitiges Forscher- und Gelehrtenleben, dem zur Trauer der ihm nahestehenden Fachkreise allzufrüh ein jähes Ende gesetzt worden ist. Die österreichische Wissenschaft wird Dr. Rudolf Trebitsch ein achtungsvolles und dankbares Andenken bewahren. 
 
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Naturalization Samuel Reichenbach
Naturalization Samuel Reichenbach
Einbürgerungunterlagen von Samuel Reichenbach vom 14.03.1882 
 
224
Naturlization Simon Reichenbach
Naturlization Simon Reichenbach
Ausgewählte Indizes der Einbürgerungsregister der USA,
1791-1966, Aufzeichnung für Simon Reichenbach 
 
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Nekrolog auf Bernhard Kohn
Nekrolog auf Bernhard Kohn
Nekrolog auf Bernhard Kohn,
Die Neuzeit, Wien, 14.11.1884 
 
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New York Seward Park Pavillon
New York Seward Park Pavillon
New York Seward Park Pavillon
Entwurf von Arnold William Brunner  
 
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Norbert Goldstern: Die Bestgestaltung der Arbeit am Halbschattenpolarimeter
Norbert Goldstern: Die Bestgestaltung der Arbeit am Halbschattenpolarimeter
Norbert Goldstern: Die Bestgestaltung der Arbeit am Halbschattenpolarimeter. Ein Beitrag zur Psychotechnik des Messens. Dissertation, 1928 
 
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Notiz in der Allgmeinen Zeitung des Judentums vom 9.6.1887
Notiz in der Allgmeinen Zeitung des Judentums vom 9.6.1887
Notiz in der Allgmeinen Zeitung des Judentums vom 9.6.1887:
"Bonn, 5. Juni. Man schreibt uns aus Oberdorf, 22. Mai (1887). Das hiesige Rabbinat wurde nach mehrjähriger Vakatur von der israelitischen Oberkirchenbehörde dem Rabbinen Dr. Grün in Hohenems übertragen, welcher gestern von Kirchenrat Dr. Wassermann in feierlichem Gottesdienste in sein Amt eingesetzt wurde. Nachmittags nach 3 Uhr sammelte sich die israelitische Gemeinde mit zahlreichen Gästen zu einem Bankett im ‚deutschen Hofe’, wobei es an den üblichen Toasten nicht fehlte."  
 
229
Notiz in der Zeitschrift 'Der Israelit' vom 5.2.1891
Notiz in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 5.2.1891
Notiz in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 5.2.1891:
"Auch in Oberdorf (Württemberg) nimmt der Rabbiner Herr Dr. Grün, wie uns berichtet wird, alljährlich bei der Weihnachtsfeier des Turnvereins einen Ehrenplatz ein. Auch diesmal ist jeder Kommentar unnötig." 
 
230
Obituary for Stephan Rollin
Courier Post, 15.5.2004
Obituary for Stephan Rollin Courier Post, 15.5.2004
Obituary for Stephan Rollin
Courier Post, 15.5.2004 
 
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Obituary for Stephan Rollin
Philadelphia Daily News, 15.5.2004
Obituary for Stephan Rollin Philadelphia Daily News, 15.5.2004
Obituary for Stephan Rollin
Philadelphia Daily News, 15.5.2004 
 
232
Obituary for Stephan Rollin
The Phiadelphia Inquirer, 15.5.2004
Obituary for Stephan Rollin The Phiadelphia Inquirer, 15.5.2004
Obituary for Stephan Rollin
The Phiadelphia Inquirer, 15.5.2004 
 
233
Obituary for Stephan Rollin
The Philadelphia Inquirer, 15.5.2004
Obituary for Stephan Rollin The Philadelphia Inquirer, 15.5.2004
Obituary for Stephan Rollin
The Philadelphia Inquirer, 15.5.2004 
 
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Orthodoxe Kritik an Rabbiner Tänzer
Notiz im Frankfurter 'Israelitischen Familienblatt', 15. September 1911
Orthodoxe Kritik an Rabbiner Tänzer Notiz im Frankfurter "Israelitischen Familienblatt", 15. September 1911
"Stuttgart. Die Generalversammlung des ‚Württembergischen Landesverbands für die Interessen des gesetzestreuen Judentums’ fasste folgende Resolution: ‚Der Landesverband protestiert energisch gegen die von Rabbiner Dr. Tänzer in Göppingen in verschiedenen Blättern gebrachten Artikel, da diese die selbst an höchsten Stellen anerkannte Verschiedenheit der gesetztreuen und neologen Richtung im Judentum in Abrede zu stellen versuchten, um das orthodoxe Judentum und insbesondere einzelne Personen, die sich um dasselbe verdient gemacht, zu diskreditieren. Es handelt sich bei diesen Differenzen nicht um ‚Ritualformen, die Privatsache sind’, sondern um grundlegende Glaubenssätze des für das Judentum für alle Zeiten verbindlichen Torahgesetzes.’" 
 
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Oskar Trebitsch 'Enemy Aliens' (letter to the editor), in:
Sidney Morning Herald, 30.12.1940
Oskar Trebitsch "Enemy Aliens" (letter to the editor), in: Sidney Morning Herald, 30.12.1940
Oskar Trebitsch "Enemy Aliens" (letter to the editor), in:
Sidney Morning Herald, 30.12.1940

ENEMY ALIENS.
TO THE EDITOR OF THE HERALD.

Sir,- In regard to the excellent article of Dr Farnes in the ' Herald ' of December 26 may I be allowed to emphasise that the real destruction of the predominance of democracy started on the Continent on February 12 1934. On this dark day Dollfuss and Prince Starhemberg, who can now pose as a converted fighter for democracy with the forces of de Gaulle, broke down with artillery fire the Austrian workers, in their desperate fight for the defence of the Parliamentarian constitution of our Republic. No arm was raised in the Western Democracies to stop the fight.
Dollfuss, and later Schuschnigg, made only a weak attempt to combine Fascism with Catholic Conservatism and to reconcile the masses until in the March of 1938 Hitler gathered his hordes on the frontier. Every child in Europe knew that the main condition of an independent Austria, in itself a precondition for the balance of power created after the war was active assistance by France and Britain. One of my most frightlul memories is the day when we got the news that the British Government asked in the House of Commons about the imminent invasion declared not to be in the position to make any statement. All was lost and it is the greatest merit of the Christian martyr Schuschnigg that he avoided ordering the 30 000 Austrians to resist with arms the millions of the
third Reich.
We had to leave Vienna, this bastion of a new democracy and an old culture, and with it all that was dear in our life. But the sacrifice imposed on us was a sacrifice of far more. it was the sacrifice of eastern Europe to Hitler. The door to Hungary and Roumania was flung wide open to him and Czecho-Slowakia with her strong army was hopelessly outflanked from the south. We Austrian democrats were not “the guilty men”.
Now some of us are allowed to end our days as exiles under the flag of the British Empire, the farflung might of which we have trusted so much. But in the meantime we must have patience, because we are treated in this democracy as "enemy aliens" until a judge will be found in Australia to ascertain our personal records, of which we have no cause to be ashamed in a real democracy.
Your faithful:

OSKAR TREBITSCH
Vaucluse Dec 26 Doctor of Law
 
 
236
Oskar Trebitsch, 'Austrian Refugees' (letter to the editor), in:
Sidney Morning Herald, 12.4.1941
Oskar Trebitsch, "Austrian Refugees" (letter to the editor), in: Sidney Morning Herald, 12.4.1941
Oskar Trebitsch, "Austrian Refugees" (letter to the editor), in:
Sidney Morning Herald, 12.4.1941

AUSTRIAN REFUGEES.
TO THE EDITOR OF THE HERALD.
Sir,--There are only two points of view logically possible concerning the status of refugees from countries "incorporated" by Hitler. The first opinion takes in consideration only political realities when saying: "This is a world-wide fight not only for the maintenance of British might, but also for democracy and the principle of international law that mere force alone can never change the lawful position of a country in International relations. We welcome, therefore, every man, whatever passport he holds, as a friendly alien, if we have made sure by careful investigation that he stood and suffered for democracy in his country.
There is the Second opinion, prevailing officially hitherto, which says that only the technicalities of international law must decide, and therefore even a men blown half dead by the Nazis and kicked out of his country, because they did not acknowledge him to be a German, must nevertheless be considered to be an enemy alien.
There will come a day when the British people will decide which of these two opinions was in better accordance with British fairness, and which was wiser politically, while giving a better chance to British propaganda among the nations under Hitler's fist.
I have ascertained that this Commonwealth never acknowledged the annexation of Austria to Germany de jure –that is, as a factor changing the international position – but only de facto. If gangsters invade a defenseless house, this act of aggression must, of course, be acknowledged as changing the given situation, but no fair man would say that the owner of this hous, when expelled from it, became by this change a member of the invading gang. There can be no doubt that in accordance with international law the status of a person in relation to a third power can by no means be changed by an act of force not acknowledged de jure by this third power.
The Austrian refugees are not longing for a "Reunion at Vienna" after all that was done by Nazi pressure after the murder and arrest of members of our last Government. But so long as we are not granted Australian citizenship we remain subjects of Austria, one of the countries temporarily occupied by Germany. Ist liberation was explicitly stated as a British war-aim in Mr. Churchill's declaration in the House of Commons on November 9, 1940. We are not German subjects nor enemy aliens because Austria was never at war with his Britannic Majesty.
It is of course, quite easy and within the power of every State to register us as Germans or as enemy aliens. But this in no way changes our true international position as guaranteed by international right, the defence of which the British Empire is fighting for.

Yours, etc.
OSKAR TREBITSCH
Vaucluse, April 10.
 
 
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Ovationen für Sulzer
Die Presse, 4. August 1868
Ovationen für Sulzer Die Presse, 4. August 1868
Ovationen der Tiroler für Professor Sulzer
Die Presse, 4. August 1868

(Ovationen der Tiroler für Professor Sulzer.) Ein Tiroler Schütze schreibt uns: "Montag spielte die brave Innsbrucker Schützencapelle in dem Curpark in Baden vor einem überaus zahlreichen Publicum und wurde bei jeder einzelnen Piece mit Beifall überschüttet. Um 10 Uhr zog die Capelle wieder auf den Bahnhof, hielt aber vor der Wohnung des Herrn Professor Sulzer, um dem geehrten Landsmann ein Ständchen darzubringen. Nachdem das erste Stück zu Ende gespielt war, brachten die Tiroler ein feierliches Hoch aus 'dem berühmten Cantor, dem Ehren-Präsidenten des Tiroler und Vorarlberger Vereins, dem begeisterten priesterlichen Sänger, dem Kämpfer für wahre Humanität, und Brüderlichkeit dem gefeierten Tonkünstler von seinen Landsleuten'. Donnernd Vivats mengten sich in die Klänge der Musik. Der würdige Greis, dem die Thränen über die Wange liefen, erwiderte: 'Innigstgeliebte Landsleute! Ihr habt mich durch eure Ovation so sehr ausgezeichnet, daß ich diese Stunde als eine der glücklichsten meines vielbewegten lebens betrachte. Ich sehe darin eine Mainfestation, daß die Tiroler von heute, treu den Traditionen ihres Vaterlandes, immer gleich begeistert und innnig zu Kaiser und Vaterland halten. Dabei aber auch alle guten Menschen, weß Glaubens und Überzeugung sie auch immer sind, mit wahrhaft brüderlicher Liebe zu umfangen verstehen. Ich bin stolz und glücklich, ein Sohn dieses Landes zu sein; grüßet mir mein theures Heimatland und meine braven Landsleute, und sagt ihnen, der Jude Sulzer fühlt sich Eins mit seinen Landsleuten, und ruft gleich patriotisch mit ihnen, es lebe unser allergnädigster Kaiser und Herr!" Stürmische nicht endenwollende Hochrufe mischten sich nun in die Klänge der Volkshymne, die jetzt angestimmt ward. Ein von Sulzer ausgebrachtes Hoch auf die Musiker beantwortete die Capelle mit dem Siskra-Marsch. Der Professor küßte den Capellmeister und die Mitglieder der Capelle zu wiederholtenmalen und gab ihnen den Bruderkuß für alle Landsleute in die Heimat mit. Jubelnd zog nun die Capelle von einer unabsehbaren Menschenmenge begleitet, auf den Bahnhof, um noch den letzten Tag in Wien zu verleben. Mittwoch wird diese Capelle in der neuen Dreher'schen Bierhalle, Landstraße, Ungargasse, unter Mitwirkung der Regimentsmusik Hannover ihr Abschiedskonzert geben. Kriegsminister Kuhn und andere hochgestellte Personen haben ihr persönliches Erscheinen zugesagt, und so darf die wackere Capelle sicher einem zahlreichen Besuche entgegensehen. 
 
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Parochet von Susanna Levi und Heinrich Nachum Henle
Parochet von Susanna Levi und Heinrich Nachum Henle
Parochet von Susanna Scheinle Levi und Heinrich Elchanan Nachum Henle
Bolzen, 1799

Am 27. Mai 1905 machte Henriette Brunner, die 1833 als Henriette Marx in Bozen geborene Witwe des Hohenemser Kaufmanns Marco Brunner, dem Jüdischen Museum in Wien mehrere kostbare Textilien zum Geschenk. Rabbiner Aron Tänzer hatte ihr geraten, diesen Teil ihres Besitzes dem Museum anzuvertrauen. Darunter befanden sich ein Tora-Wimpel, zehn Tora-Mäntel und mehrere Tora-Vorhänge. Auch dieser prachtvoll geschmückte Parochet zählte dazu.
Ausgeführt aus Silberbrokat, ist er mit einem Spiegel aus grünem Samt mit Metallstickerei geschmückt und mit Metallspitze eingefasst. Die Krone aus grünem Samt ist mit Glassteinen besetzt. Am unteren Ende zieren ihn Fransen aus gemischten Metallfäden.
Wie auch die übrigen Bestände des Museums wurde dieser Tora-Vorhang 1938 konfisziert und befand sich ab 1939 im Völkerkundemuseum, bevor er um 1950 an die Israelitische Kultusgemeinde restituiert wurde. Heute befindet er sich wieder in der Sammlung des Jüdischen Museums Wien. Ein Teil der Schenkung Brunner aber ist bis heute verloren.
Die hebräische Widmungsinschrift des Parochet weist ihn aus als „Eigentum des ehrwürdigen R. Rabbi Elchanan Henle, Sohn des geehrten R. Nachum, und seiner Frau Scheinl, sie möge leben, 560 [i.e. 1799/1800]“.
 
 
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Passantrag Ignatz Rosenthal 1903
Passantrag Ignatz Rosenthal 1903
 
 
240
Passantrag Josef Brettauer 1920
Passantrag Josef Brettauer 1920
 
 
241
Passantrag Josef Mendelsohn
Passantrag Josef Mendelsohn
 
 
242
Passantrag von Paul Utitz
Passantrag von Paul Utitz
Passantrag von Paul Utitz,
Prag 1938 
 
243
Passenger List, New York, 28. November 1941
Passenger List, New York, 28. November 1941
Passenger List, New York, 28. November 1941,
Überfahrt mit der S.S. Corrales von Hull, England 
 
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Passenger List, New York, 28. November 1941
Passenger List, New York, 28. November 1941
Passenger List, New York, 28. November 1941,
Überfahrt mit der S.S. Corrales von Hull, England 
 
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Personalblatt Aberlin Dürrwangen (1602), Ele Toldot
Personalblatt Aberlin Dürrwangen (1602), Ele Toldot
Personalblatt Aberlin Dürrwangen (1602), Ele Toldot 
 
246
Personalblatt Abraham zur roten Rose, Ele Toldot
Personalblatt Abraham zur roten Rose, Ele Toldot
Personalblatt Abraham zur roten Rose, Ele Toldot 
 
247
Personalblatt Amschel Worms (1635), Ele Toldot
Personalblatt Amschel Worms (1635), Ele Toldot
Personalblatt Amschel Worms (1635), Ele Toldot 
 
248
Personalblatt Beer Weil (1626), Ele Toldot
Personalblatt Beer Weil (1626), Ele Toldot
Personalblatt Beer Weil (1626), Ele Toldot 
 
249
Personalblatt Beile Rindskopf (1693), Ele Toldot
Personalblatt Beile Rindskopf (1693), Ele Toldot
Personalblatt Beile Rindskopf (1693), Ele Toldot 
 
250
Personalblatt Golde Worms (1517), Ele Toldot
Personalblatt Golde Worms (1517), Ele Toldot
Personalblatt Golde Worms (1517), Ele Toldot 
 

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