Emma Betty Charlotte Bonn

Emma Betty Charlotte Bonn

weiblich 1879 - um 1942  (62 Jahre)

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Weniger Details
Generation: 1

  1. 1.  Emma Betty Charlotte BonnEmma Betty Charlotte Bonn wurde geboren 05 Feb 1879, New York City, New York, United States (USA) (Tochter von Wilhelm Bernhard Bonn und Emma Heidelbach); gestorben um 1942, KZ Theresienstadt (Terezin), Tschechien.

    Weitere Ereignisse:

    • Occupation/Beruf: Schriftstellerin
    • Persecution/Verfolgung: 04 Jun 1942, KZ Theresienstadt (Terezin), Tschechien; Deportation mit Transport II/1, Nr. 34 von München
    • Residence: von 1885 bis 1913, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland
    • Residence: von 1912 bis 1942, Dr. Appelhans-Weg 2, Feldafing, Bayern, Deutschland
    • Lebenslauf: Emma Bonn wurde am 5. Februar 1879 in New York als Tochter von Wilhelm Bernhard Bonn und Emma Heidelbach geboren, wo die aus Frankfurt stammende Bankiers-Familie lebte. 1885 kehrte sie mit ihrem Vater und ihrem Bruder Max nach Frankfurt zurück. Die Großfamilie Bonn verbrachte bis zum Ersten Weltkrieg die Sommer in ihrem Anwesen in Kronberg, wo die Familie wegen ihrer Wohltätigkeit hohes Ansehen genoss. Nach Emma Bonns Vater ist die Wilhelm Bonn-Straße benannt; Er und drei seiner Brüder wurden zu Ehrenbürgern Kronbergs ernannt. Bis in die 1920er Jahre übersiedelte die Familie nach und nach nach England, wo sich der Schwerpunkt ihrer Unternehmungen befand. Max Bonn verkaufte 1921 das hiesige Anwesen an die Stadt Kronberg. Emma Bonn zog schon 1913 nach Feldafing am Starnberger See, wo sie ein altes Haus zu einer stattlichen Villa umbauen ließ. Emma Bonn schrieb heute fast vergessene Romane und Erzählungen, und gehörte in Feldafing zum Kreis um Thomas Mann (und Bruno Frank). 1935 veröffentlichte sie ihre Jugenderinnerungen "Das Kind im Spiegel". Sie erkrankte schwer, seit 1929 war sie teilweise gelähmt und bettlägerig. Am Ort unterstützte sie die ärmere Bevölkerung durch Armenspeisungen und Weihnachtsabgaben. Am 30. Mai 1942 wurde sie aus ihrer Villa in Feldafing, zu deren Verkauf sie schon 1940 gezwungen worden war, abtransportiert und am 4. Juni 1942 in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert, wo sie am 24. Juni 1942 zu Tode kam. Werke: - Die Verirrten. Zwei Novellen, Strecker und Schröder Verlag, Stuttgart 1919 - "Der tote Herr Sörensen", in: Deutsche Rundschau, Bd. 1842, Juli-September 1920, S. 22-40 - "Das Tränentuch. Novelle", in: Deutsche Rundschau, Bd. 187, April-Juni 1921, S. 13-37 - Das blinde Geschlecht, Nikola Verlag, 1923; englische Ausgabe: The Blind Generation (übersetzt von F. Appleby Holt), Jarrolds, 1932 - Sonne im Westen, Deutsch-Schweizer. Verlagsanstalt, Eigenbrödler-Verlag A.-G., 1931 - Das Kind im Spiegel: Versuch einer Beschwörung, Rascher & Cie, 1935; englische Ausgabe: The Silver Key (übersetzt von Vernon Duckworth Barker), Heinemann, London 1936 - Das Kind im Spiegel. Hörbuch, Auszüge gelesen von U. Traun, Emma Kunst- und Museumsvereien Starnberger See, 2007 Quellen: http://www.stolpersteine-kronberg.de/index.php?p_id=18&p=1# (26.4.2014); http://www.feldafing.de/index.php5?link_id=48&anzeige=tourismus&s=2_7 (26.4.2014)

    Notizen:

    Quellen:
    http://www.geni.com/profile/6000000002764501771/events/6000000008103485404 (Stand: 17.3.2013);
    http://www.holocaust.cz/en/victims/PERSON.ITI.304721 (5.3.2014);
    http://www.stolpersteine-kronberg.de/index.php?p_id=18&p=1# (26.4.2014):
    http://www.feldafing.de/index.php5?link_id=48&anzeige=tourismus&s=2_7 (26.4.2014)


Generation: 2

  1. 2.  Wilhelm Bernhard BonnWilhelm Bernhard Bonn wurde geboren 16 Mrz 1843, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland (Sohn von Baruch Bonn und Betty Schuster); gestorben 21 Okt 1910, Kronberg i. Ts., Hessen, Deutschland; wurde bestattet 25 Okt 1910, Jüdischer Friedhof, Rat-Beil-Straße, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland.

    Weitere Ereignisse:

    • Emigration: 1863, New York City, New York, United States (USA)
    • Emigration: 1885, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland
    • Occupation/Beruf: von 1863, New York City, New York, United States (USA); Bankier (Bankhaus Speyer & Co)
    • Occupation/Beruf: von 1866 bis 1885, New York City, New York, United States (USA); Geschäftsführer, Bankier (Bankhaus Speyer & Co)
    • Occupation/Beruf: um 1875, New York City, New York, United States (USA); Bankier (Ruette & Bonn)
    • Occupation/Beruf: von um 1886 bis 1906, Taunusanlage/Mainzer Landstraße, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland; Teilhaber des Privatbankhauses Lazard Speyer-Ellissen
    • Residence: von 1864, Katharinenstraße 7, Kronberg i. Ts., Hessen, Deutschland
    • Residence: von 1897, Siesmayerstraße 12, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland
    • Lebenslauf: Wilhelm Bernhard Bonn war das sechste von zehn Kindern Baruch Bonns und seiner Ehefrau Betty, die aus der ebenfalls bedeutenden und sehr reichen Frankfurter Familie Schuster stammte. Bonn war einer der prominenten Privatbankiers in Frankfurt und gehörte am Ende zu den 300 Millionären in der Stadt. Er stammte in zwölfter Generation aus einer Familie, die um 1520 aus Spanien über das Rheintal nach Frankfurt gekommen war. Wie damals üblich, erhielt der Stammvater Jakob von den Behörden nach seinem vorigen Wohnsitz und der Bezeichnung seines Hauses im Frankfurter Getto den Familiennamen Bonn zum Hirsch. Über die Jahrhunderte hinweg betätigen sich die Bonns dann als mehr oder minder erfolgreiche Kaufleute, Geldhändler und Finanziers. Drei Bonns waren im Zeitablauf Vorsteher der Jüdischen Gemeinde, einer der größten in Deutschland. Bonns Großvater besaß schon elf Häuser. Sein Vater Baruch Bonn (1810–1878) machte aus seiner Manufakturwarenhandlung das Bankhaus Baruch Bonn, das lange Jahre von zwei Söhnen geleitet, aber 1920 von der Pfälzischen Bank übernommen wurde. Nach Absolvierung der Realschule Philanthropin wurde Wilhelm Bernhard Bonn als Bankkaufmann im Bankhaus Lazard Speyer-Ellissen ausgebildet. Aufgrund seiner guten Englischkenntnisse und seiner geschäftlichen Begabung schickte man 1863 den Neunzehnjährigen nach New York zu der Tochterbank Speyer & Co. Dort ging es vor allem um die Finanzierung von Eisenbahnprojekten wie der Union Pacific und der Central & Southern Pacific Railroads, ein Geschäft, an dem besonders auch Frankfurter Banken beteiligt waren. Bonn war so erfolgreich, dass er 1866 Geschäftsführer der New Yorker Bank wurde und dies bis zu seiner Rückkehr nach Deutschland 1885 blieb. Zugleich gründete er selbst eine Bank, Ruette & Bonn, die auch in London mit seinem Bruder Leopold als Partner tätig wurde. Nach der Rückkehr aus Amerika wurde Bonn Teilhaber der Muttergesellschaft Lazard Speyer-Ellissen bis zu seinem Ausscheiden 1906. Durch die familiären Verbindungen der Teilhaber war die Bank eines der größten Privatbankhäuser in Frankfurt. Ihr Sitz war seit 1900 an der Ecke Taunusanlage und Mainzer Landstraße gewesen, wo heute das von der Chase Manhattan Bank errichtete schwarze Bürogebäude steht. Zunehmender Wettbewerb, Weltkrieg, Wirtschaftskrise und schließlich die Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahr 1933 führten zur Liquidation des Bankhauses 1934. Das schöne gründerzeitliche Bankgebäude überstand zwar den Zweiten Weltkrieg, wurde jedoch 1969 im Zuge des Frankfurter Modernisierungswahns abgerissen. Mit seinem in Amerika erworbenen Millionenvermögen wurde Wilhelm Bernhard Bonn auch einer der großen Wohltäter in Frankfurt, ähnlich wie Charles Hallgarten, Jakob Schiff oder Henry Budge, die ebenfalls in Amerika reich geworden waren. Bonn förderte mehr als zwei Dutzend Stiftungen und Institutionen. In der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft und im Physikalischen Verein gehört er zu den „Ewigen Mitgliedern“. Das Freie Deutsche Hochstift lag ihm ebenso am Herzen wie die seinerzeit junge Universität, die Goldschmidtsche Stipendienstiftung ebenso wie Dr. Christ’s Kinderhospital, um nur einige zu nennen. Mit Wilhelm Bernhard Bonn endete aber zugleich die Geschichte der Bonns in Deutschland. Seine erste Frau war in New York gestorben. Sein Sohn Max aus erster Ehe war schon frühzeitig in das von Bonns Bruder Leopold geleitete Bankhaus Ruette & Bonn in London eingetreten. Nach dem Tod des Vaters 1910 wurde Max Oberhaupt der Bonn-Familie und starb 1943 reich geworden als Sir Max Bonn in London. Auch Leopold Bonn, der zugleich noch Partner bei Speyer Brothers und Vorstand der German Bank of London wurde, starb als geachteter Finanzfachmann reich in England. Bonns Tochter Emma Bonn lebte unverheiratet und schriftstellernd in einer Villa in Feldafing, bis sie 1942 von den Nazis in das KZ Theresienstadt gebracht wurde und dort starb. Bonns zweite Frau Amelie ließ 1922 das Kronberger Sommerhaus an die Stadt Kronberg verkaufen und veräußerte 1923 die Villa Bonn, den gesellschaftlichen Treffpunkt der weitverzweigten Familie, an die Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft, die das Baudenkmal bis heute erhält. Bei seiner Beerdigung am 25. Oktober 1910 auf dem Jüdischen Friedhof an der Rat-Beil-Straße in Frankfurt habe sich ein „überaus zahlreiches Trauergefolge“ eingefunden, berichtete die „Frankfurter Zeitung“. Voran der legendäre Frankfurter Oberbürgermeister Franz Adickes. Ebenso vertreten war der Bürgermeister der Stadt Kronberg, die Bonn zum Ehrenbürger gemacht und eine Straße nach ihm benannt hatte. Es war der Dank für seine Großherzigkeit, denn er hatte der Taunusgemeinde ein Hilfswerk geschenkt, die „Stiftung Baruch und Betty Bonn’sches Versorgungswerk der Gemeinde Cronberg“. Unter den Trauergästen waren auch zahlreiche Repräsentanten von Stiftungen, kulturellen und sozialen Einrichtungen, die von Bonn unterstützt worden waren. Rabbiner Seligmann hob die geschäftlichen Erfolge Bonns in Amerika hervor, mehr aber noch seine Wohltätigkeit und sein frommes Judentum. Ein „Hügel von Blumen“ habe sich schließlich über dem Grab erhoben, berichtete die Zeitung weiter. Die Gräber von Wilhelm Bernhard Bonn und seiner Frau Amelie sind ebenso wie die der Eltern Baruch und Betty Bonn auf dem Jüdischen Friedhof an der Rat-Beil-Straße zu finden, dazu die einiger anderer Familienmitglieder. Im Kronberger Rathaus ist die Asche des seinerzeit bekannten liberalen Wirtschaftswissenschaftlers Moritz Julius Bonn beigesetzt, eines Neffen von Wilhelm Bernhard Bonn, der 1933 emigriert war und 1965 in London starb. Auch auf dem alten jüdischen Friedhof an der Battonnstraße gibt es noch Gräber einiger Vorfahren der Familie Bonn, die mehr als vier Jahrhunderte ein Teil Frankfurts gewesen ist. Quelle: Jürgen Jeske, "Wilhelm Bernhard Bonn. Frommer Jude und großherziger Mäzen", in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.10.2010

    Notizen:

    Quellen:
    Jürgen Jeske, "Wilhelm Bernhard Bonn. Frommer Jude und großherziger Mäzen", in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.10.2010


    Residence:
    Sommerhaus der Familie ab 1864. Neubau als Villa 1901 bis 1905 durch Alfred Löwengard, seit 1923 Rathaus der Stadt Kronberg.

    Residence:
    Villa Bonn
    erbaut von Ernst Eberhard von Ihne, 1895-1897

    Wilhelm heiratete Emma Heidelbach 24 Okt 1876. Emma (Tochter von Max Heidelbach und Henriette Gans) wurde geboren 26 Nov 1856; gestorben 17 Feb 1879. [Familienblatt]


  2. 3.  Emma Heidelbach wurde geboren 26 Nov 1856 (Tochter von Max Heidelbach und Henriette Gans); gestorben 17 Feb 1879.

    Notizen:

    Quellen:
    http://www.geni.com/people/Emme-Heidelbach/6000000002764501766 (Stand: 16.3.2013);
    https://histfam.familysearch.org//getperson.php?personID=I5126&tree=JewsEurope (2.5.2014)

    Kinder:
    1. Sir Max Bonn wurde geboren 14 Sep 1877; gestorben 1943, London, England, Großbritannien.
    2. 1. Emma Betty Charlotte Bonn wurde geboren 05 Feb 1879, New York City, New York, United States (USA); gestorben um 1942, KZ Theresienstadt (Terezin), Tschechien.


Generation: 3

  1. 4.  Baruch Bonn wurde geboren 26 Feb 1810, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland (Sohn von Moses Jesaias Baruch Bonn und Janette Schlesinger); gestorben 09 Dez 1878; wurde bestattet 1878, Jüdischer Friedhof, Rat-Beil-Straße, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland.

    Weitere Ereignisse:

    • Occupation/Beruf: von 1830; Bankier
    • Occupation/Beruf: von 1862, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland; Bankhaus Baruch Bonn
    • Residence: Schützenstraße 12, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland
    • Residence: von 1864, Katharinenstraße 7, Kronberg i. Ts., Hessen, Deutschland

    Notizen:

    Quellen:
    Harro Trenkler, Die Bonns, S. 33
    http://www.geni.com/people/Baruch-BONN/6000000008103389781 (Stand: 17.3.2013), vermutlich mit falschem Todesdatum;

    Residence:
    Sommerhaus der Familie ab 1864. Neubau als Villa 1901 bis 1905 durch Alfred Löwengard, seit 1923 Rathaus der Stadt Kronberg

    Baruch — Betty Schuster. Betty (Tochter von ? Schuster und ?) wurde geboren 30 Aug 1806, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland; gestorben 30 Mrz 1877; wurde bestattet Jüdischer Friedhof, Rat-Beil-Straße, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland. [Familienblatt]


  2. 5.  Betty Schuster wurde geboren 30 Aug 1806, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland (Tochter von ? Schuster und ?); gestorben 30 Mrz 1877; wurde bestattet Jüdischer Friedhof, Rat-Beil-Straße, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland.

    Notizen:

    Quellen:
    http://www.geni.com/people/Betty-BONN/6000000008103380395 (Stand: 17.3.2013)

    Kinder:
    1. Moritz Bernhard Bonn wurde geboren 27 Jul 1838; gestorben 24 Sep 1907, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland.
    2. Julius Philipp Bonn wurde geboren 14 Feb 1840; gestorben 29 Mai 1877.
    3. Phlipp Bernhard Bonn wurde geboren 28 Sep 1841, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland; gestorben 18 Feb 1897, Kronberg i. Ts., Hessen, Deutschland.
    4. 2. Wilhelm Bernhard Bonn wurde geboren 16 Mrz 1843, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland; gestorben 21 Okt 1910, Kronberg i. Ts., Hessen, Deutschland; wurde bestattet 25 Okt 1910, Jüdischer Friedhof, Rat-Beil-Straße, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland.
    5. Leopold Bernhard Bonn wurde geboren 03 Aug 1850, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland; gestorben 26 Nov 1929, Rugby, England, Großbritannien.
    6. Charlotte Betty Bonn gestorben 1902.

  3. 6.  Max Heidelbach wurde geboren 26 Mrz 1819; gestorben 07 Aug 1875.

    Weitere Ereignisse:

    • Occupation/Beruf: New York City, New York, United States (USA); Kaufmann
    • Occupation/Beruf: London, England, Großbritannien; Kaufmann

    Notizen:

    Quellen:
    https://histfam.familysearch.org//getperson.php?personID=I5129&tree=JewsEurope (2.5.2014)

    Max heiratete Henriette Gans 13 Jun 1850. Henriette (Tochter von Ludwig Aron Gans und Rosette Goldschmidt) wurde geboren 13 Jun 1829. [Familienblatt]


  4. 7.  Henriette Gans wurde geboren 13 Jun 1829 (Tochter von Ludwig Aron Gans und Rosette Goldschmidt).

    Notizen:

    Quellen:
    http://www.geni.com/people/Henriette-Gans/6000000002764501741 (Stand: 16.3.2013)

    Kinder:
    1. 3. Emma Heidelbach wurde geboren 26 Nov 1856; gestorben 17 Feb 1879.
    2. Alfred Samuel Heidelbach wurde geboren 17 Nov 1852.


Generation: 4

  1. 8.  Moses Jesaias Baruch Bonn wurde geboren 1767 (Sohn von Jesaias (Pesachi, Petachja) Herz Bonn und Kreinle b'Schamasch Dewle); gestorben 9 Jun 1835, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland.

    Weitere Ereignisse:

    • Residence: Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland

    Notizen:

    Quellen:
    Harro Trenkler, Die Bonns, S. 33

    Moses — Janette Schlesinger. [Familienblatt]


  2. 9.  Janette Schlesinger

    Weitere Ereignisse:

    • Residence: Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland

    Notizen:

    Quellen:
    Harro Trenkler, Die Bonns, S 33

    Kinder:
    1. 4. Baruch Bonn wurde geboren 26 Feb 1810, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland; gestorben 09 Dez 1878; wurde bestattet 1878, Jüdischer Friedhof, Rat-Beil-Straße, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland.
    2. Pesachie Moses Bonn

  3. 10.  ? Schuster

    ? — ?. [Familienblatt]


  4. 11.  ?
    Kinder:
    1. 5. Betty Schuster wurde geboren 30 Aug 1806, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland; gestorben 30 Mrz 1877; wurde bestattet Jüdischer Friedhof, Rat-Beil-Straße, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland.
    2. Louis Schuster
    3. Jenny Schuster
    4. Bernhard Schuster
    5. Berthold Schuster

  5. 14.  Ludwig Aron Gans wurde geboren 17 Jul 1793, Celle, Niedersachsen, Deutschland (Sohn von Aron Philipp Gans und Fanny Hanau); gestorben 17 Jun 1871, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland.

    Weitere Ereignisse:

    • Education: 1802; Lehrling bei „Cassel & Reiss“, Permissionist
    • Occupation/Beruf: 1822, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland; Commis mit Handlungsvollmacht bei „Cassella“
    • Occupation/Beruf: 1828, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland; Teilhaber der Firma Leopold Cassella u. Co. in Frankfurt am Main - Ausbau des Geschäfts mit dem Handel von Indigo und Cochenille
    • Lebenslauf: Ludwig Ahron Gans wurde 1793 als Sohn des Philipp Ahron Gans und der Fanny Hanau geboren. Er entstammte der über 150 Jahre in Celle ansässigen jüdischen Handelsfamilie Gans. 1814 wurde den jüngeren, aktiven jüdischen Händlern die Handelsgenehmigung vom Bürgermeister und Rat Celles abgesprochen. Gans nutzte seine familiären Beziehungen und wählte Frankfurt am Main als neuen beruflichen Standort. Er wurde in der Judengasse in Frankfurt am Main bei der verwandten Familie Goldschmidt aufgenommen und trat 1814 als Lehrling in die Spezereiwarenhandlung Cassel & Reiss ein. Der Mitinhaber jener Firma, David Löb Cassel (1766–1847), hatte den Bürgereid abgelegt und nannte sich ab 1812 Leopold Cassella. Ab 1820 führte Ludwig Ahron Gans als Prokurist die Geschäfte der Firma Leopold Cassella & Comp. Der Compostellhof in Frankfurt am Main war nun Lagerstätte des inzwischen mit Färbemitteln handelnden Unternehmens. 1828 heiratete Ludwig Ahron Gans Rosette Goldschmidt (1805–1868), Nichte und Adoptivtochter von Leopold Cassella (verheiratet mit Nannette Reiss), und wurde im selben Jahr Teilhaber der Firma (1848 wurde Gans Alleininhaber von Leopold Cassella & Comp.). Das Paar hatte sechs Kinder: Henriette (Heidelbach), Marianne (Löwengard), Friedrich (Fritz) Ludwig, Pauline (Weinberg), Adolf und Leo Gans. Der älteste Sohn Friedrich Ludwig von Gans trat 1847, dem Todesjahr von Leopold Cassella, als Lehrling in die Firma ein. Leo Gans, der jüngste Sohn, errichtete 1870 in Fechenheim (heute zu Frankfurt) die Frankfurter Anilinfarbenfabrik von Gans und Leonhardt. 1871 starb Ludwig Ahron Gans. Sein Grab befindet sich auf dem jüdischen Friedhof an der Rat-Beil-Straße in Frankfurt am Main. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Aaron_Gans (13.7.2015) Literatur: - Angela von Gans, Monika Groening: Die Familie Gans 1350–1963. Verlag Regionalkultur, Heidelberg 2006; - B. Streich: Juden in Celle. Biographische Skizzen aus drei Jahrhunderten. Celle 1996.

    Notizen:

    Quellen:
    http://www.lagis-hessen.de/en/subjects/idrec/sn/bio/id/7313 (2.45.2014);
    http://www.geni.com/people/Ludwig-Gans/6000000002764698300 (Stand: 16.3.2013)

    Ludwig heiratete Rosette Goldschmidt 1828. Rosette (Tochter von Mayer Salomon Goldschmidt und Helene (Hindle) Hanau Cassell) wurde geboren 19 Okt 1805; gestorben 27 Apr 1868. [Familienblatt]


  6. 15.  Rosette Goldschmidt wurde geboren 19 Okt 1805 (Tochter von Mayer Salomon Goldschmidt und Helene (Hindle) Hanau Cassell); gestorben 27 Apr 1868.

    Notizen:

    Quellen:
    http://www.geni.com/people/Rosette-Roeschen-Gans/6000000002802603773 (Stand: 16.3.2013)

    Kinder:
    1. 7. Henriette Gans wurde geboren 13 Jun 1829.
    2. Marianne Nanette Gans wurde geboren 05 Sep 1831, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland; gestorben 08 Dez 1913, Hamburg, Hamburg, Deutschland.
    3. Friedrich Ludwig von Gans wurde geboren 15 Nov 1833, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland; gestorben 15 Jul 1920, Bad Homburg, Hessen, Deutschland.
    4. Pauline Gans wurde geboren 05 Nov 1836, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland; gestorben 23 Jun 1921, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland.
    5. Adolf Gans wurde geboren 08 Mrz 1842, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland; gestorben 6 Mrz 1912, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland.
    6. Leo Ludwig Gans wurde geboren 04 Aug 1843, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland; gestorben 14 Sep 1935, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland; wurde bestattet Hauptfriedhof, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland.


Generation: 5

  1. 28.  Aron Philipp Gans wurde geboren Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland (Sohn von Isaac Jacob Gans und Pesse Pauline Leah Warendorf); gestorben 1814.

    Weitere Ereignisse:

    • Occupation/Beruf: Celle, Niedersachsen, Deutschland; Handelsmann

    Notizen:

    Quellen:
    http://www.geni.com/people/Aron-Philipp-Gans/6000000010809159922 (Stand: 16.3.2013)

    Aron — Fanny Hanau. Fanny (Tochter von Ahron Hanau) wurde geboren 1775, Celle, Niedersachsen, Deutschland; gestorben 16 Jun 1835, Celle, Niedersachsen, Deutschland. [Familienblatt]


  2. 29.  Fanny Hanau wurde geboren 1775, Celle, Niedersachsen, Deutschland (Tochter von Ahron Hanau); gestorben 16 Jun 1835, Celle, Niedersachsen, Deutschland.
    Kinder:
    1. 14. Ludwig Aron Gans wurde geboren 17 Jul 1793, Celle, Niedersachsen, Deutschland; gestorben 17 Jun 1871, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland.
    2. Jeanette Gans wurde geboren 1797; gestorben 1859.
    3. Salomon Philipp Gans wurde geboren 1788; gestorben 1843.

  3. 30.  Mayer Salomon Goldschmidt wurde geboren 2 Jan 1775; gestorben 19 Feb 1854.

    Notizen:

    Quellen:
    http://www.geni.com/people/Mayer-Goldschmidt/6000000002802603095 (13.7.2015)

    Mayer heiratete Helene (Hindle) Hanau Cassell 9 Aug 1801. Helene wurde geboren 1769; gestorben 9 Mai 1827. [Familienblatt]


  4. 31.  Helene (Hindle) Hanau Cassell wurde geboren 1769; gestorben 9 Mai 1827.

    Notizen:

    Quellen:
    http://www.geni.com/people/Helene-Hindle-Cassel/6000000002764698203 (13.7.2015)

    Kinder:
    1. Hermann (Hayum) Goldschmidt wurde geboren 17 Jun 1802, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland; gestorben 30 Aug 1866, Fontainebleau, Frankreich.
    2. Wilhelm Mayer Goldschmidt wurde geboren 10 Mai 1803; gestorben 31 Jan 1866.
    3. Suskind Meyer (Sigmund) Goldschmidt wurde geboren 18 Aug 1804; gestorben 14 Aug 1882.
    4. 15. Rosette Goldschmidt wurde geboren 19 Okt 1805; gestorben 27 Apr 1868.
    5. Merle Goldschmidt wurde geboren 20 Nov 1806; gestorben 28 Nov 1807.


Generation: 6

  1. 56.  Isaac Jacob Gans wurde geboren um 1723 (Sohn von Jacob Salomon Gans und Fredchen Cohen); gestorben 1798.

    Notizen:

    Quellen:
    http://www.geni.com/people/Isaac-Jacob-Gans/6000000010802625498 (Stand: 16.3.2013)

    Isaac — Pesse Pauline Leah Warendorf. Pesse gestorben 1821. [Familienblatt]


  2. 57.  Pesse Pauline Leah Warendorf gestorben 1821.

    Notizen:

    Quellen:
    http://www.geni.com/people/Pesse-Pauline-Gans/6000000010802624493 (Stand: 16.3.2013)

    Kinder:
    1. 28. Aron Philipp Gans wurde geboren Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland; gestorben 1814.
    2. Fradchen Gans
    3. Abraham Gans wurde geboren 23 Mrz 1766, Celle, Niedersachsen, Deutschland; gestorben 06 Sep 1813, Praha (Prag), Hlavní mesto Praha, Tschechien.
    4. Suessmann Isaak Gans
    5. Philipp Isaac Gans
    6. Madel Mathilda Gans gestorben 1822.

  3. 58.  Ahron Hanau (Sohn von Lehmann Isaac Hanau (Zum Strauss) und Taubche Goldschmidt (Hameln)); gestorben 1811, Celle, Niedersachsen, Deutschland.

    Notizen:

    Quellen:
    https://www.geni.com/people/Ahron-Hanau/6000000014357857012 (6.7.2019);

    Kinder:
    1. 29. Fanny Hanau wurde geboren 1775, Celle, Niedersachsen, Deutschland; gestorben 16 Jun 1835, Celle, Niedersachsen, Deutschland.


Generation: 7

  1. 112.  Jacob Salomon Gans wurde geboren 1702 (Sohn von Salomon Gans und Gelia Warburg); gestorben 1770.

    Notizen:

    Quellen:
    http://www.geni.com/people/Jacob-Gans/6000000010683803117 (Stand: 16.3.2013)

    Jacob — Fredchen Cohen. Fredchen gestorben 1734. [Familienblatt]


  2. 113.  Fredchen Cohen gestorben 1734.

    Notizen:

    Quellen:
    http://www.geni.com/people/Fredchen-Cohen/6000000010684106269 (Stand: 16.3.2013)

    Kinder:
    1. 56. Isaac Jacob Gans wurde geboren um 1723; gestorben 1798.
    2. Jette Gans
    3. Gelia Gans

  3. 116.  Lehmann Isaac Hanau (Zum Strauss) wurde geboren vor 1739, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland (Sohn von Isaac Jacob Hanau (Zum Strauss) und Baila Mainz); gestorben 24 Dez 1805, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland; wurde bestattet Jüdischer Friedhof, Battonstraße, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland.

    Notizen:

    Quellen:
    https://www.geni.com/people/Lehmann-Hanau-zum-Strauss/6000000002802792436 (6.7.2019);

    Lehmann — Taubche Goldschmidt (Hameln). Taubche (Tochter von Isaac Chaim Goldschmidt (zum goldenen Schwan) und Hanna (Hanle) Hase) gestorben 22 Mai 1769, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland. [Familienblatt]


  4. 117.  Taubche Goldschmidt (Hameln) (Tochter von Isaac Chaim Goldschmidt (zum goldenen Schwan) und Hanna (Hanle) Hase); gestorben 22 Mai 1769, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland.

    Notizen:

    Quellen:
    https://www.geni.com/people/Taubche-Hanau/6000000002802792477 (7.7.2019)

    Kinder:
    1. 58. Ahron Hanau gestorben 1811, Celle, Niedersachsen, Deutschland.


Generation: 8

  1. 224.  Salomon Gans wurde geboren um 1674 (Sohn von Elieser Suessmann Gans und Schoendel (Schoenle) Schmalkalden); gestorben 1733, Celle, Niedersachsen, Deutschland.

    Notizen:

    Quellen:
    http://www.geni.com/people/Salomon-Gans/6000000001151171983 (Stand: 16.3.2013)

    Salomon — Gelia Warburg. Gelia gestorben 1711. [Familienblatt]


  2. 225.  Gelia Warburg gestorben 1711.

    Notizen:

    Quellen:
    http://www.geni.com/people/Gella-Warburg/6000000001151170193 (Stand: 16.3.2013)

    Kinder:
    1. 112. Jacob Salomon Gans wurde geboren 1702; gestorben 1770.
    2. Kalman Gans gestorben 1758.

  3. 232.  Isaac Jacob Hanau (Zum Strauss) (Sohn von Jacob Lehmann Hanau (Zum Strauss) und Sara Kopenhagen); gestorben 14 Jan 1750, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland; wurde bestattet Jüdischer Friedhof, Battonstraße, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland.

    Notizen:

    Quellen:
    https://www.geni.com/people/Isaac-Hanau-zum-Strauss/6000000000157530525?through=6000000002802792436 (7.7.2019);

    Isaac — Baila Mainz. Baila (Tochter von Aaron Mainz) gestorben 17 Feb 1787, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland. [Familienblatt]


  4. 233.  Baila Mainz (Tochter von Aaron Mainz); gestorben 17 Feb 1787, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland.

    Notizen:

    Quellen:
    https://www.geni.com/people/Beila-Hanau/6000000014266801600?through=6000000000157530525 (7.7.2019)

    Gestorben:
    alternatives Todesdatum: 1750

    Kinder:
    1. 116. Lehmann Isaac Hanau (Zum Strauss) wurde geboren vor 1739, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland; gestorben 24 Dez 1805, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland; wurde bestattet Jüdischer Friedhof, Battonstraße, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland.
    2. Glück Hanau (Zum Strauss) wurde geboren um 1745; gestorben 6 Okt 1820, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland; wurde bestattet Jüdischer Friedhof, Battonstraße, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland.
    3. Moses Hanau (Zum Strauss) gestorben 9 Jul 1732.
    4. Herz Hanau (Zum Strauss) gestorben 1 Mrz 1754.
    5. Gitle Hanau (Zum Strauss) gestorben 8 Jun 1772, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland; wurde bestattet Jüdischer Friedhof, Battonstraße, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland.

  5. 234.  Isaac Chaim Goldschmidt (zum goldenen Schwan) (Sohn von Chaim Isaac Goldschmied (Hameln) und Täubche(n) Oppenheim); gestorben 13 Apr 1751, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland.

    Notizen:

    Quellen:
    https://www.geni.com/people/Isaac-Goldschmidt-z-gold-Schwan/6000000002802792322 (6.7.2019)

    Isaac — Hanna (Hanle) Hase. Hanna wurde geboren um 1685; gestorben 24 Apr 1720, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland. [Familienblatt]


  6. 235.  Hanna (Hanle) Hase wurde geboren um 1685; gestorben 24 Apr 1720, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland.

    Notizen:

    Quellen:
    https://www.geni.com/people/Hanna-Goldschmidt/6000000002802792384 (6.7.2019)

    Kinder:
    1. 117. Taubche Goldschmidt (Hameln) gestorben 22 Mai 1769, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland.