Jüdischer Friedhof Hohenems - Sektor B Reihe 5

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Reihe 4 Reihe 6


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1
<b>Maier Regina</b>
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<i>Vorderseite</i>
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Maier Regina
Vorderseite

Standort: Sektor B, Reihe 5, Grab 11

Beschreibung:
Auch hier handelt es sich wieder um eine obeliskenartige Stele, diesmal allerdings in Marmor und mit abgeflachter Spitze. Auf der Vorderseite ist die deutsche Inschrift zu lesen, auf der Rückseite die Inschrift: “Tochter des Heinrich u. Silka Maier”. Hebräische Schriftzeichen fehlen gänzlich. Die Stele steht auf einem Sockel. 
 
2
<b>Maier Regina</b>
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<i>Rückseite</i>
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Maier Regina
Rückseite

Standort: Sektor B, Reihe 5, Grab 11 
 
3
<b>Schwarz Jakob</b>
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<i>Vorderseite</i>
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Schwarz Jakob
Vorderseite

Standort: Sektor B, Reihe 5, Grab 12

Steinmetz/Bildhauer: Theiner

Beschreibung:
Der Grabstein ist eine rechteckige Stele, dessen Giebel von einem quadratischen Aufsatz und einem Blattakroterion bekrönt wird. Im qadratischen Aufsatz sind ornamentierte Kreise und eine punzierte Blumenrosette eingeschrieben. In den Ecken zwischen der Stele und dem Akroterion, den quadratischen Aufsatz flankierend, hängen links und rechts zwei Trauben herunter. Das darunter liegende Schriftfeld ist von gedrehten mit Punz- und Strichornamenten versehenen dünnen Säulen flankiert, so daß ein ädikulaartiger Eindruck des Grabsteines entsteht. Den Rahmen der Schriftplatte mit deutscher Inschrift bildet ein Zweipaßbogen, der in eine Kreuzblume mündet. Auf der Rückseite ist im Giebelteil ein kleines vertieftes Schriftfeld mit der Eingangsformel, darunter ist der hebräische Text mit der Schlußformel. Zwischen den einzelnen Schriftabschnitten sind immer wieder horizontale zarte Striche, Punzen oder wellenförmige Verzierungen angebracht.
Die Stele steht auf einem Sockel. Selbst im Sockel gibt es vorne und hinten dünne Gravuren in Form einer angedeuteten Inschriftentafel. 
 
4
<b>Schwarz Jakob</b>
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<i>Rückseite</i>
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Schwarz Jakob
Rückseite

Standort: Sektor B, Reihe 5, Grab 12 
 
5
<b>Löwenberg Martin </b>
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<i>Vorderseite</i>
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Löwenberg Martin
Vorderseite

Standort: Sektor B, Reihe 5, Grab 13

Beschreibung:
Der Grabstein ist eine nach oben sich verjüngende Stele mit pyramidenartigem Abschluß und einem Aufsatz, der allerdings nicht mehr vorhanden ist. Die Stele steht auf einer Basis und zwei Sockeln, der erste ist glatt und hoch, der untere nieder und aus bossiertem Mauerwerk. Der Rahmen der Stele ist betont, die Schriftplatte mit der deutschen Aufschrift sehr vertieft. Auf der rechten Seite ist das Relief einer Palme (Lebensbaum), die die ganze Stele ausfüllt, angebracht: die Palme mit wehenden Palmblättern und der Stamm, schuppenartig stilisiert, sogar das Wurzelwerk als Hinweis auf das Lebensspendende ist sichtbar. Diese Stele ist eine Besonderheit auf dem Friedhof.
In die Rückseite ist der Stele entlang ein dünner Strich eingraviert als Einfassung. Im oberen Drittel ist der Magen David, darunter nochmals der Name “Martin Löwenberg”. In der Basis ist ein Spruch eingraviert.  
 
6
<b>Löwenberg Martin </b>
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<i>Rückseite</i>
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Löwenberg Martin
Rückseite

Standort: Sektor B, Reihe 5, Grab 13 
 
7
<b>Egg Abraham </b>
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<i>Vorderseite</i>
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Egg Abraham
Vorderseite

Standort: Sektor B, Reihe 5, Grab 14

Steinmetz/Bildhauer: Theiner

Beschreibung:
Es handelt sich um ein fast monumentales, sehr hohes Grab. Es ist eine Stele mit einem überdimensionalen Giebelaufbau. Vorne ist die deutsche Inschrift mit einem langen Spruch. Dem Text vorausgeht ein Rechteck aus dem ein Rosenrankenwerk hervorquillt. Die Stele ist bis zur Hälfte von zwei Türmchen flankiert. Die Stele steht auf einem Postament. Die Schrifttafel ist durch einen runden Bogen eingefaßt; der quadratische, schmale Aufsatz mit dreieckigem Abschluß ist mit einem kreisrunen Einschnitt mit Zackenfries versehen, sodaß sich ein Durchblick ergibt.
Auf der Rückseite ist eine zweite rechteckige, kleine Stele mit einem rundbogigen Abschluß angelehnt: Die Stele ist mit hebräischen Inschriften versehen und steht auf einem Teil des eingezogenen Sockels.
Die Formensprache ist ein etwas verunglückter Synkretismus zwischen Neoromanik und neobarocker Schwülstigkeit. 
 
8
<b>Egg Abraham </b>
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<i>Rückseite</i>
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Egg Abraham
Rückseite

Standort: Sektor B, Reihe 5, Grab 14 
 
9
<b>Wohlgenannt Heinrich </b>
Wohlgenannt Heinrich
Standort: Sektor B, Reihe 5, Grab 15

Anmerkung: Grabsteinsanierung 2003/2004

Beschreibung:
Es handelt sich um einen Obelisken aus schwarzem Granit, der auf einem glatten und auf einem bossierten Sockel, steht. Es steht nur der Name, Geburts- und Sterbedatum auf dem Stein sowie ein hebräische und eine deutsche Eulogie. 
 
10
<b>Wohlgenannt Jette geb. Müller </b>
Wohlgenannt Jette geb. Müller
Standort: Sektor B, Reihe 5, Grab 16

Anmerkung: Grabsteinsanierung 2003/2004

Beschreibung:
Dieser Obelisk ist praktisch identisch mit dem vorhergehenden von ihrem Mann, Heinrich Wohlgenannt. 
 
11
<b>Menz Sophie geb. Neuburger</b>
Menz Sophie geb. Neuburger
Standort: Sektor B, Reihe 5, Grab 17

Anmerkung: Grabsteinsanierung 2003/2004

Beschreibung:
Dieser Grabstein ist eine obeliskenartige Stele auf einem Postament und einem Sockel aus Sandstein. Die Stele selbst ist aus schwarzem Granit. Die Stele ist deutsch beschriftet mit hebräischer Eingangs- und Schlußformel. Die Schlußformel ist mit zarten Ornamenten eingegrenzt. 
 
12
<b>Elkan Betti geb. Menz</b>
Elkan Betti geb. Menz
Standort: Sektor B, Reihe 5, Grab 18

Beschreibung:
Auch diese Stele ist wie die vorhergehende eine obeliskenartige Stele aus schwarzem Granit. Die Aufschrift ist in deutsch gehalten, nur die Schlußformel in hebräisch. Der Stein ist auf der rechten Seite unten beschädigt. 
 
13
<b>Guggenheim Clara </b>
Guggenheim Clara
Standort: Sektor B, Reihe 5, Grab 19

Beschreibung:
Es handelt sich um eine Stele mit einem stumpfen Kielbogen als Abschluß. Flankiert wird die Stele von fialenartigen Türmchen, die die Stele überragen. Den Bogen bekrönt Akanthusrankenwerk bis zum Scheitel, auf dem ein Aufsatz gestanden haben muß, der allerdings nicht mehr vorhanden ist. Die Schriftplatte ist durch einen Rundbogen begrenzt und mit deutscher Inschrift versehen. Die Stele steht auf einer Basis und auf einem Sockel. Der Grabstein hat neogotische Anklänge. 
 
14
<b>Egg Berta</b>
Egg Berta
Standort: Sektor B, Reihe 5, Grab 20

Beschreibung:
Der Grabstein ist eine rechteckige hohe Stele mit dreieckigem Abschluß. Die Stele steht auf einer Basis und das Ganze auf zwei unterschiedlich bossierten Sockeln. Die Inschrift umfaßt nur den Namen, Geburts- und Sterbedatum. 
 
15
<b>Baum Elisabeth geb. Lindner</b>
Baum Elisabeth geb. Lindner
Standort: Sektor B, Reihe 5, Grab A1 
 
16
<b>Synekova Kornelia, Synekova Gertrude</b>
Synekova Kornelia, Synekova Gertrude
Standort: Sektor B, Reihe 5, Grab 21

Beschreibung:
Es handelt sich um einen sehr großen nahezu quadratischen Grabstein aus schwarzem Granit in der Art wie sie auf christlichen Friedhöfen in der immer gleichen Art und Weise in den letzten 20 Jahren errichtet wurden. Oben in de Mitte des Steines ist die hebräische Eingangsformel, links und rechts die beiden Namen, unten die Inschrift “Ruhet in Frieden”. Der Stein ist nach hinten von einer Platte, die die Böschung bedeckt, wie stützend angelehnt. 
 
17
<b>Weltsch Erik</b>
Weltsch Erik
Standort: Sektor B, Reihe 5, Grab A2