Feministisches OPEN AIR KINO auf der grünen Insel

Feministisches OPEN AIR KINO auf der grünen Insel

Stummfilme der französischen Filmemacherin Germaine Dulac (1882-1942)

Donnerstag 26. Juni 2014

Ort: im Ausstellungsgarten vor dem Verein Archfem, Zollerstraße 7, Innsbruck.


Zur Regisseurin:
Germaine Dulac wurde in Amiens, Frankreich am 17. november 1882 geboren. Die Tochter ei- nes Rittmeisters wurde von ihrer Großmutter in paris aufgezogen, wo sie die schönen Künste studierte und sich dabei insbesondere der Musik und der Oper widmete. Im jahr 1905 heiera- tet sied en ingenier und Raomanautor Marie-Louis Albert-Dulac und wandte sich dem jour- nalismus zu. Als eine der führenden radikalen Feministinnen ihrer Zeit war sie Redakteurin der La Francaise, des Organs der französischen Suffragetten-Bewegung.Geichzeitig war sie Theater- und Filmkriitkerin dieser Publikation. Der Film als Kunstform faszinierte sie mit der Zeit immer mehr. 1915 gründete sie eine kleine Produktionsfirma, Delia Film, und begann als Regisseurin mit geringen Budget sehr erfindungsreiche Filme zu drehen. Historisch gesehen war sie die zweite Regisseurin im französichen Film nach Alice Guy. Mit „Das spanische Fesnter“ und ihrem meisterinnenwerk „Die lächelnde Mdame Beudet“ wurde Dulac zu einer der führenden Vertreter_innen des Impressionismus im französichen Film.
Gestorben ist sie am 20. Juli 1942 in Paris.

Zur Veranstaltung:
Erstmalig wurde die Zollerstraße zum Zuschauerinnenraum und das Schau- fenster des Vereins Archfem zur Projektionsfläche: Im Ausstellungsgarten1 sitzend, konnten die Besucherinnen Stummfilme von Germaine Dulac genies- sen. Interessierte Passant_innen blieben stehen und sahen kurz mit, andere gingen um den Ausstellungsgarten herum, da sie das Kinovergnügen nicht stören wollten.
Ein gelungener Abend beanspruchte in einer ungewöhnlichen Form den öffentlichen Raum – eine private und beinahe heimelig anmutende Atmo- sphäre wurde auf der Straße – in der Öffentlichkeit – geschaffen und so das Innen mit dem Außen getauscht. Das Schaufenster fungierte als Schnittstelle und in mehrfacher Weise als Projektionsfläche – einerseits für den Film und anderseits für eine Auseinandersetzung mit dem (sogenannten) öffentlichen Raum.

1 Der Ausstellungsgarten des Kooperationsprojekts des Vereins „Die Kunst ein Ozeanschiff zu bauen“ wurde direkt vor dem Archfem aufgebaut.


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